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    < Dem Frühling entgegen

    Von Meister Reineke bis zum Schwarzkittel

    Zeitgleich mit dem Taschen-Wanderführer für den Naturpark Schaffhausen, legen die NFS den Natura Trail-Führer für den regionalen Jurapark Aargau vor. Die darin vorgeschlagenen Wanderrouten führen auch zum Naturfreundehaus Gisliflue.


    Die Linner Linde – der Baum dürfte um die 350 Jahre alt sein – ist weitum ein Begriff. Und dort, bei diesem mächtigsten Baum des Kantons Aargau (elf Meter Stammumfang) beginnt eine der beiden Opens external link in new windowNatura-Trail-Routen. Über den Linnerberg (775 m), vorbei an der Burgruine Schenkenberg und durch Thalheim (443 m) führt diese Route hinauf zur Gislifluh (772 m) und zum dortigen Naturfreundehaus Gislifluh (jeden Sonntag bewartet), um schliesslich nach 18 km unten in Biberstein (380 m) zu enden. Selbstverständlich kann die Tour verkürzt werden (in Thalheim das Postauto benutzen), ansonsten sind für diese Tour etwa sechs Stunden zu veranschlagen.

    Die zweite im Taschen-Wanderführer vorgeschlagene Route ist eine Gratwanderung: ausgehend von Veltheim (374 m) führt sie hinauf zur Gislifluh (772 m) und zum dortigen Naturfreundehaus (es gehört der NF-Sektion Lenzburg), weiter über die Hombergeregg zur Stafelegg (621 m) und die dortige Passstrasse überquerend zum Bänkerjoch und zur Wasserflue (843 m), fällt ab zur Ramsflue und endet schliesslich in Breitmis bei Erlinsbach (471 m). Alles in allem sind dies 20 km Fussweg (ca. 6 Std.); aber selbstverständlich lässt sich auch diese Wanderung abkürzen und/oder in zwei, drei kürzere Spaziergänge unterteilen (z.B. auf der Staffelegg oder dem Bänkerjoch das Postauto benutzen). Der Naturfreunde-Taschen-Wanderführer beschreibt zudem noch weitere (kürzere) Varianten. 

    Wie die bisherigen Natura-Trail-Broschüren (Opens external link in new windowChasseral, Opens external link in new windowDoubs), so wirft auch der Taschen-Wanderführer zum Jurapark Opens external link in new windowAargau einen Fokus auf die ortstypische Fauna und Flora, beschreibt dieses und jenes Phänomen aus der Geologie und verweist auf kulturelle Besonderheiten der durchwanderten Region. Also lernen wir – nebst vielem anderen – als Lesende auch einiges über den Fuchs kennen (Meister Reineke), über den Grimbart (wie der Volksmund den Dachs nennt) und über den Schwarzkittel, respektive über das Wildschwein – dessen Bestand in den letzten Jahren bekanntlich stark zugenommen hat.


    19.05.2016 15:32 Alter: 1 Jahre
    Naturatrails
    Von: Herbert Gruber