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    Anleitung Steinhärte

    Materialien aus der Natur können wertvolle Hilfsmittel sein. Mit etwas Fantasie und gegenseitiger Hilfe entstehen so lustige Kunstwerke. Für die Umsetzung der Bastelideen sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Viel Spass! 

    Ausrüstung:

    Kupfermünze, Stahlmesser, Stahlfeile, verschiedene Steine

     

    Vorgehen:

    1. Welcher Stein ist mit Fingernagel ritzbar
    2. Welcher Stein mit Münze, Messer, Feile  
    3. Welcher Stein ritzt welchen anderen Stein
    4. Steine der Härte nach einordnen

     

    Erklärung:

    Als Härte wird der Widerstand bezeichnet, den ein Stein oder Mineral dem Ritzen und Schleifen entgegensetzt. Diese wird meist mit der Mohs-Skala gemessen. Ein Mineral mit einem tieferen Härtegrad kann mit einem Mineral mit einem härteren Härtegrad geritzt werden. Umgekehrt jedoch nicht. Auch gleich harte Steine ritzen sich nicht. Als geritzt gilt, wenn nach dem Abwischen des Abriebs ein feiner Ritz zurückbleibt. Einige Minerale weisen beim Ritzen in verschiedene Richtungen unterschiedliche Gesteinshärten auf. 

    Talk, das weichste bekannte Mineral erhielt die Mohshärte 1, Diamanten als härtestes Mineral der Erde dagegen die Härte 10. Die Gesteinshärten sind so unterschiedlich, da der Aufbau des Kristallgitters mit steigender Härte kompakter wird.

    Die Härte wird mit Hilfe von Härtebestimmungskästen mit Vergleichsmineralien festgestellt. Auch einige Alltagsmaterialien eignen sich für einen Härtetest. 

    ⇒ Härte 1 bis 2 als weich eingestuft 

    ⇒ solche der Härte 3 bis 6 als mittelhart 

    ⇒ Härten von über 6 als hart sowie 

    ⇒ über 8 als sehr hart bzw. als Minerale mit Edelsteinhärte eingeordnet