Aktuelles

Jetzt beginnt Phase 2 - Besichtigung am 9. Juni

Nach einer 2-jährigen Testphase installieren die Naturfreunde Ruedi Lehmann und Andrea Messerli in Bellwald VS eine Photovoltaik-Anlage auf einer Lawinenverbauung. Mit einer Leistung von 9,8 kW handelt es sich dabei nicht um eine riesige Anlage, aber sie ist ein gutes Beispiel einer privaten Initiative. Entsprechend wird die Arbeit der beiden Naturfreunde auch vom Bundesamt für Energie gewürdigt. Am 9. Juni lädt Ruedi Lehmann (er ist der frühere Solothurner Kantonsratspräsident) zu einer Art Baustellen-Besichtigung nach Bellwald ein. Interessierten erläutert er die Installation vor Ort. Treffpunkt: um 10.15 Uhr bei der Bergstation der Seilbahn Fürgangen-Bellwald, anschliessend Wanderung zur Lawinenverbauung (zirka 2200 m ü.M.). Für NFS-Mitglieder gratis. Weitere Infos.

Gelungene DV in Kloten - Wechsel im NFS-Vorstand

Bei aufgeräumter Stimmung ist am 12. Mai in Kloten die Delegiertenversammlung 2012 der Naturfreunde Schweiz über die Bühne gegangen. Mit einem grossen Merci verabschiedet wurde dabei Martin Schällebaum (Sektion Olten), der nach 7 Jahren seinen Rücktritt aus dem NFS-Vorstand bekannt gegeben hatte. Martin Schällebaum's Engagement galt insbesondere dem Erhalt der Naturfreundehäuser. Neu in den Vorstand gewählt wurde der pensionierte Unternehmer und Maschinen-Ingenieur Felix Mannhart (Sektion Lachen). Auf unserem Bild des "neuen" NFS-Vorstands fehlt Hans Widmer (Sektion Luzern). Gastgebende Sektion der DV war die Sektion Kloten (Präsident Roger Hardmeier). Als Gäste konnten Regierungsrat Mario Fehr und Klotens Stadtpräsident René Huber begrüsst werden.

 

Leben auf der Alp - und rasten im NF-Haus

Eine Wanderung auf dem Schächentaler Höhenweg bietet einem nicht nur Fernsichten Richtung Tödi und Schärhörner sondern auch Einblicke ins Alltagsleben auf den Urner Alpen. Ideal ist es, für diese Tour von den Eggbergen (1446 m, über Flüelen) zum Klausenpass (total zirka 22 km) gleich 2 Tage einzuplanen. Zum Übernachten bietet sich auf halber Strecke das Naturfreundehaus Rietlig an (unbdeingt vorzeitig reservieren, Tel. 056 245 36 83). Diverse Beiträge über das Alpleben im Schächental und auf dem Urnerboden beinhaltet der aktuelle "Naturfreund" (2/12). Im Heft finden sich zudem weitere Infos zur Wanderung auf dem Schächentaler Höhenweg. Beste Jahreszeit: ab zirka Ende Mai bis Ende Oktober. 

Vom Leben auf der Alp

"Wir waren elf Kinder. Drei meiner Brüder, der Knecht Josef und ich waren z'Alp. 100 Tage, den ganzen Sommer". So beginnt die Erzählung eines Mannes, der 88 Sommer auf Urner Alpen verbracht hat, also bereits als kleiner Knopf von seinen Eltern mit auf die Alp genommen worden ist. Im "Naturfreund" 2/12 ist die ausführliche Geschichte dieses Älplers zu lesen. Diese und weitere Portraits über Urner Älperlinnen und Älpler finden sich zudem im neuen Buch "Urnerboden" (von Christof Hirtler). Im aktuellen NF-Wettbewerb sind 10 Exemplare dieses Buchs (im Wert von Fr. 40.-) zu gewinnen. Der aktuelle "Naturfreund" liegt seit 18. April vor.

 

Erstes Berner Grosswaldreservat

Die Schönheit der alten Simmentaler Wohn- und Bauernhäuser ist weitum bekannt. Im benachbarten Diemitgtal finden sich indes zumindest ebenso sehenswerte Exemplare früherer Zimmermannskunst. Der "Diemtigtaler Hausweg" führt einem hin zu den diesbezüglichen Perlen. Der "Naturfreund" 2/12 (liegt seit 18. April vor) verweist indes noch auf einen anderen Grund, das Diemtigtal wieder mal zu besuchen: das neue Grosswaldreservat, es ist das erste seiner Art im Kanton Bern und umfasst 631 Hektaren (siehe Karte). Es wird interessant mitzuverfolgen sein, wie sich die auf diese Weise geschützten Wälder, respektive die Waldgesellschaften über die nächsten Jahre hin entwickeln/verändern werden. Naturfreunde finden hier zwei Tipps zu Wanderungen im Grosswaldreservat Diemtigtal.

Montblanc - einer erzählt von damals

Montblanc, 4808 m, höchtster Berg der Alpen. Wer dieses Ziel heute anstrebt, realisiert dies in der Regel in zwei Tagen. Im "Naturfreund" 1/12 aber geht es um eine Montblanc-Reise, die vor 84 Jahren erfolgte. Sie dauerte zehn Tage. Der Anmarschweg führte über Martigny, Orsières, Praz-de-Fort und Saleina-Gletscher im Unterwallis, der Abstieg via Courmayeur im Aostatal - und per Eselwagen runter vom Col du Grand-St-Bernard retour nach Orsières.
Jener, der in seinem im Jahr 1928 verfassten Reisetagebuch davon berichtet, ist ein einfacher Fabrikarbeiter aus der Stadt Luzern.
Der "Naturfreund" mit dieser und weitereren Montblanc-Geschichten liegt seit 8. Feburar 2012 vor und kann auf der NFS-Geschäftsstelle bestellt werden.

 

Naturfreunde und Afrika

Naturfreunde in Afrika sind vor allem in der Umweltbildung und der konkreten Umweltarbeit engagiert. So etwa fokussieren die Naturfreunde von Senegal auf den Kampf gegen den Kahlschlag der Wälder. Und in Togo wurde, auch durch Mithilfe von Naturfreunden aus der Schweiz, vor ein paar Jahren ein Fischzucht-Projekt lanciert. Das Beispiel zeigt, dass in Afrika auch kleine Spenden eine beträchtliche Wirkung erzielen können. So ermöglicht eine Anfang 2012 auf der Redaktion des "Naturfreunds" eingegangene Spende von 250 Franken eine Erweiterung des Fisch-Projekts. Ein weiteres Projekt der NF-Organisation CASE Togo ist das Einrichten einer Baumschule (für 300 Euro), bei dem auch Primarschulen einbezogen werden. Zum Foto: Pablo Agbogan der Naturfreunde Togo, Markus Ehrenpaar vom Naturschutzbund Steiermark und Mamadou Mbodji der Naturfreunde Senegal am NFI-Kongress 2011 in Graz.

Neue Sektions-Website gestalten – und Einladungen aufs Stockhorn gewinnen

Welche Naturfreunde-Sektionen und/oder Kantonalverbände gestalten die attraktivsten Homepages? Noch bis Ende September 2012 läuft ein entsprechender Wettbewerb. Zu gewinnen sind drei Sektions-Ausflüge aufs Stockhorn (über dem Thuner See) für 15 Personen! Beim ersten Preis sogar inklusive Apéro, Mittagessen - im Wert von rund 1000 Franken. Sektionen, die am Wettbewerb für die schönste Homepage teilnehmen wollen, melden sich bitte bis spätestens 30. September auf der NFS-Geschäftsstelle in Bern, bei rolf.kaeser@naturfreunde.ch. Als Ausgangsbasis für die Gestaltung der neuen Sektions-Homepage gilt das neu definierte Corporate Design der Naturfreunde Schweiz, siehe auch unter Service (Downloads) auf dieser Seite.

Fotowettbewerb zum Thema Nachhaltiger Tourismus

Tourismus in der Schweiz, in den Alpen, Tourismus in Europa, Tourismus in Asien, in Afrika, in Entwicklungsländern: Tourismus hat viele Gesichter, und Tourismus ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Tourismus kann verbindend sein, und Tourismus kann egoistisch sein und destruktive Folgen zeitigen. Zum Thema "Nachhaltiger Tourismus" schreiben die Naturfreunde Internationale NFI (mit Sitz in Wien) einen öffentlichen Fotowettbewerb aus. Als Wettbewerbsgewinne locken Aufenthalte in ankerkannten Nachhaltigen Tourismusregionen. Nähere Infos zur Ausschreibung finden sich unter www.nfi.at. Einsendeschluss der Digital-Bilder ist der 1. September 2012.


Anden-Expedition 1971: historischer Film

Ob im Himalaya, im Kaukasus oder in den Anden: Naturfreunde haben auch im alpinistischen Bereich immer wieder Meilensteine gesetzt. Im Jahr 1971 waren es Mitglieder der Naturfreunde Deutschlands, die mit ihrer Anden-Expedtion (vom 17. April bis 8. August) entsprechendes Neuland betreten haben. Konkret ging es um die Erschliessung der Pongos-Gruppe in der peruanischen Cordillera Blanca, verbunden mit diversen Erstbesteigungen, u.a. am Pongo Sur, 5711 m und am Chopicalqui, 6354 m. In guter Naturfreunde-Tradition ging es bei der Expedition aber auch um wissenschaftliche Arbeiten in kartografischer, gletscherkundlicher und ethnologischer Hinsicht. Die damals realisierten Super-8-Filmaufnahmen der Expedition liegen jetzt neu in einer online-Version vor. Bitte hier klicken:  http://bit.ly/vZBGZO.

Tourenleiter Aus- und Fortbildung im 2012

Touren leiten ist mehr als zuvorderst gehen! Das gilt auch für Wanderungen - und selbstverständlich auch für Schneeschuh- und Skitouren. Spezifische Leiter-Kurse können hier weiterhelfen. In diesem Sinne bieten die NFS auch fürs 2012 ein breites Angebot an Aus- und Fortbildungskursen an. Nebst den J+S-Kursen finden sich im Programm erstmals zahlreiche esa-zertifizierte Kurse; "esa" heisst "Erwachsenensport Schweiz" und es ist dies das Sportförderprogramm des Bundes für Menschen im Erwachsenenalter. Der "Naturfreund" 5/11 präsentiert das Angebot der entsprechenden NF-Leiterkurse. Zudem im Heft: ein Interview mit Hans Imhof, dem seit Mai 2011 amtierenden NFS-Präsidenten.

Bodensee: Natura Trail per Kanu - und Rasten in NF-Häusern

Erstmals führt ein "Natura Trail" nicht über Land sondern über Wasser: es handelt sich um einen Natura Trail am Bodensee. Der Trail führt vom NF-Haus Konstanz zum neu erbauten NF-Haus Bodensee (bei Markelfingen). Die Naturfreunde Bodenseehaus haben dazu einen ansprechenden Flyer realisiert. Der Natura Trail  „Untersee“ verläuft durch das Gebiet Bodanrück und westlicher Bodensee und das Vogelschutz-Gebiet Untersee. Die Tour führt vorbei am Schutzgebiet Wollmatinger Ried-Untersee-Gnadensee und an der Insel Reichenau und endet, nach einem Aufenthalt auf der Mettnau, vor dem konfortablen NF-Haus Bodensee. Mit ihrem international ausgereichteten Projekt der "Natura Trails" wollen die Naturfreunde die Bevölkerung für die Besonderheiten der Natur sensibilisieren. Damit leisten die Natura Trails einen Beitrag für den Erhalt unserer heimischen Naturschönheiten - dies im Sinne von: Man schützt, was man kennt und gern hat.

Eine kleine Pilgerreise - zum Angewöhnen

Es muss nicht immer Santiago de Compostela sein. Es könnte ja auchmal Rom mit der Grabstättes des Heiligen Petrus sein. Oder es könnte - zum Angewöhnen - eine Tranche des Weges nach Rom sein: eine Mini-Pilgerreise, von Martigny VS (siehe Foto) via Orsières und Liddes über den Col du Grand-St-Berard nach Aosta (Italien).
Der "Naturfreund" 4/11 präsentiert einen entsprechenden Wander-Vorschlag für 5 Tage, auf der historisch belegten Via Francigena. Das entsprechende Heft kann nach wie vor auf der Geschäftsstelle der Naturfreunde Schweiz angefordert werden. Achtung: in den Wintermonaten ist diese Tour nicht zu empfehlen (Lawinengefahr!). Und im Frühling bleibt der Schnee auf dem Pass bis Ende April/Anfang Mai liegen.