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    Luzia Suda

    Heute gehen die 4 Fragen an Luzia Suda, Co-Präsidentin der NF-Sektion Aarau. Den Naturfreunden neuen Schwung und frisches Blut zu bringen, liegt ihr am Herzen.


    Über die Auffahrtstage hast du mit den NF-Sektionen Opens external link in new windowLenzburg, Opens external link in new windowAarau und Opens external link in new windowOlten zu einer 4-tägigen Wanderung eingeladen, miteinbezogen waren die NF-Häuser Gislifluh, Schafmatt und Rumpelweid. Hat sich der Aufwand gelohnt?

    Absolut! Bereits bei der Vorbereitung mit den anderen Sektionen haben sich gute neue Kontakte ergeben. Es war toll zu sehen, was man erreichen kann, wenn alle am selben Strick ziehen. Die Anstrengungen wurden mit vielen Anmeldungen von netten Leuten und mit wunderbarem Wetter belohnt. Es hat Spass gemacht, mit so einer tollen Gruppe die Jurahöhen zu erleben und ihnen dabei auch unsere NF-Häuser zu präsentieren.

     

    Was zeichnete diese Wandertage im speziellen aus?

    Das tolle an Naturfreundeaktivitäten ist, dass generationenübergreifend alle teilnehmen können. Am Tag, der von einem J+S-Abseilen abgerundet wurde, nahmen viele Familien mit Kindern teil, aber es waren auch Senioren dabei, die sich unterdessen bereits beim Haus vom Küchenteam verwöhnen liessen. Insgesamt waren die Teilnehmer zwischen 6 und 87 Jahre alt. Was besonders geschätzt wurde, war die Flexibilität: es konnten auch einzelne Tage gebucht werden. So hatten wir einen «harten Kern», der alle vier Tage dabei war; Tagesgäste, die sich nach dem Nachtessen wieder verabschiedeten; und Wanderer, die erst am Wochenende dazu stiessen. 

     

    Natur, Gemeinschaft, Freizeit – an welches Erlebnis im Kreis der Naturfreunde denkst du besonders gerne zurück? 

    Das gemeinsame Erleben und Geniessen der Natur, die Gespräche mit den anderen Naturverbundenen. Ich finde es inspirierend, älteren Mitmenschen zuzuhören, von ihrem Erfahrungsschatz und vom Leben in früheren Zeiten oder anderen Kulturen zu hören, aber auch die Sichtweise der Kinder öffnen mir die Augen für andere Blickwinkel. Zu so einer Konstellation kam es zum Beispiel vor einem Jahr auf der Naturfreundewanderung im Gebiet des Chasserals.

     

    Wie siehst Du die Zukunft der Naturfreunde?

    Die Naturfreunde sind eine super Sache, sie müssen nur wieder bekannter werden! Das Erleben der Natur ist für viele Menschen Erholung pur. Alltagslasten rücken schnell in den Hintergrund und man kann dabei vieles über die Zusammenhänge in der Natur erfahren. Durch Angebote wie Feierabendwanderungen unter der Woche im Naherholungsgebiet, Vollmondwanderungen oder attraktive Wochenendangebote mit Übernachtungen in NF-Häusern, können die Naturfreunde ihre Bekanntheit auch unter jungen Erwachsenen und Familien wieder steigern.


    29.06.2016 13:57 Alter: 1 Jahre
    Ausgabe 2 | 2016, Naturfreunde aktiv
    Von: Herbert Gruber