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    Xaver Hutter

    Heute gehen die 4 Fragen an Xaver Hutter, Tourenobmann der NF-Sektion Rheintal.


    Heute gehen die 4 Fragen an Xaver Hutter, Tourenobmann der NF-Sektion Rheintal. Deren Tourenangebot ist verlockend, vor allem in Sachen Bergsport. So lädt sie im April zu Skitouren in Schweden ein und im Mai zu Skihochtouren im Aletschgebiet.

    Es gibt NF-Sektionen, die schwächeln. Ganz anders bei euch: fünf, sechs, sieben oder mehr Anlässe pro Monat sind für die Sektion Rheintal die Regel. Wie schafft ihr das?

    Zentral finde ich die Freude und Offenheit der Vereinsmitglieder, Neues zu wagen und immer wieder mit neuen Leuten in der Natur unterwegs zu sein. Unser Glück ist, dass insbesondere das Skitourenangebot der Sektion für Anfänger wie Erfahrene die letzten 40 Jahre ohne Unterbruch immer sehr beliebt war. Dank schlanker Organisation, begeisterungsfähigen Leitern und gut motivierten Teilnehmern ist unser Angebot die letzten Jahre viel breiter geworden, wir decken heute praktisch den ganzen Bergsportbereich ab.

    Im Rückblick aufs 2017: welche eurer Aktionen haben am meisten Teilnehmende angelockt?

    Seit Jahren am besten besucht mit durchschnittlich über 40 Teilnehmer sind die Ostertage in Sedrun mit Aktivitäten wie Skifahren, Skitouren und Wandern. Heute sind fast alle Touren sehr gut besucht, mit Skitouren an der Spitze, gefolgt von Bergwandern, im Februar waren gar über 30 Personen auf einer Skitour dabei. Anspruchsvolle Hochtouren und Reisen stehen unseren erfahrenen und regelmässigen Tourenteilnehmer offen, sonst sind andere Naturfreunde als auch Nichtmitglieder stets willkommen soweit sie die die Anforderungen erfüllen.

    Du engagierst dich einerseits als Tourenobmann in der Sektion, andererseits leitest du im 2018 etwa ein Dutzend Touren für die Sektion. Hat deine Woche mehr als 7 Tage?

    Im Herbst bei der Tourenplanung hat man so viele Ideen, die man umsetzen möchte, manchmal wird es dann schon eng! Weil ich meist flexibel arbeiten kann, geht’s aber meist doch auf. Vor allem unbekannte Touren brauchen viel Planungs- und Organisationsaufwand, dafür ist deren Durchführung besonders reizvoll. Einzelne Jahre ist mein Einsatz als Tourenchef eher bescheiden, andere Jahre braucht es extra Energie, um Themen wie Leiterausbildung, Kurse, Angebotsentwicklung, Gestaltung Webseite anzugehen.

    Viele profitieren von den Tourenleitern eurer Sektion. Wie bist zu eigentlich selber zum Bergsteigen gekommen?

    Ich bin wie viele bei uns in der Sektion ein Späteinsteiger, vor gut 25 Jahren habe ich erst mit 35 Jahren mit Skitouren bei unserer Sektion begonnen. Meine Begeisterung für das Bergsteigen begann gar erst nachdem ich vor 12 Jahren begann, Skitouren zu leiten und ich beim Rettungsversuch des Kantonalverbands SG mit guten Bergsportleitern in Kontakt gekommen bin und wir miteinander im Verein immer mehr spannende Touren unternehmen konnten. Im Verein und auf Touren gibt es viel Toleranz, gegenseitige Hilfsbereitschaft, viele schöne Erlebnisse, manchmal auch grosse Heraufforderungen. So gibt es vielfach ein fast familiäres Ambiente.


    05.04.2018 09:48 Alter: 194 Tage
    Ausgabe 1 | 2018, Naturfreunde aktiv
    Von: Herbert Gruber